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A Gift for the Replicant

Das Fragment einer zukünftigen Ruine: eine Mauerecke aus Beton-Textilblöcken, inspiriert von Frank Lloyd Wrights Ennis House aus „Blade Runner“, deren zerbrochene Blöcke mit Platinen, Kabeln und anderem Elektroschrott geflickt sind. Ein Geschenk für den Replikanten.

Autor: Jameszj
A Gift for the Replicant

Beschreibung

„A Gift for the Replicant“ ist das Fragment einer zukünftigen Ruine: eine Mauerecke aus Beton-Textilblöcken, inspiriert von Frank Lloyd Wrights Ennis House, der ikonischen architektonischen Kulisse von „Blade Runner“. Es ist eine Welt, gebaut als Geschenk für den Replikanten.

Die Mauer existiert in drei Zuständen: makellose Betonblöcke, die für die perfekte Kopie und die implantierte Erinnerung stehen; zerbrochene, nicht reparierte Blöcke, die für das Trauma und den Moment des Echtwerdens stehen; und hybride Blöcke, repariert mit Elektroschrott (Platinen, Kabeln und ausgedienter Technik), die für die neue, synthetische Identität des Replikanten stehen.

Das Werk zu betrachten ist eine Art archäologische Entdeckung. Von außen wirkt die Mauer nahezu intakt, eine perfekte architektonische Fassade. Doch wenn Sie näher herantreten, sehen Sie die Brüche. Die Ecke, an der die beiden Mauern aufeinandertreffen, ist das Epizentrum der Verwandlung, wo uralter Beton der elektronischen Zukunft weicht.

Für das Werk generierte der Autor mit Tripo aus architektonischen Referenzbildern das ursprüngliche 3D-Modell des Blocks, stellte per 3D-Druck ein Urmodell her, fertigte eine Silikonform an und goss mehrere Blöcke in Beton. Anschließend zerbrach der Autor gezielt bestimmte Blöcke und reparierte die Schäden mit ausrangierten elektronischen Bauteilen. Das uralte Material (Beton) und die digitale Zukunft (Elektroschrott) verschmelzen zu einer physischen Manifestation des Kampfes, den der Replikant austrägt. Auch Rhino, Bambu Lab und Blender kamen dabei zum Einsatz.

Es ist keine perfekte Replik der Vergangenheit, sondern ein hybrides Artefakt der Zukunft: ein Geschenk für den, der fragt: „Bin ich echt?“

Wie Tripo eingesetzt wurde

Tripo lieferte den Ausgangspunkt des Werks: das ursprüngliche 3D-Modell des Blocks.

  • Block-Prototyp: Der Autor generierte das erste Blockmodell mit Tripo aus architektonischen Referenzbildern.
  • Vom Modell zum Beton: Das Modell wurde als Urmodell 3D-gedruckt, daraus entstand eine Silikonform, und mit ihr wurden die Betonblöcke gegossen, aus denen die Mauer besteht.