
Beschreibung
Sculpted Phone Case holt die Bildhauerei in den Alltag. In der Welt, die sich der Autor vorstellt, bleibt Kunst nicht länger in Vitrinen, Galerien und Museen; sie lebt auf einem Gegenstand, den man jeden Tag in die Hand nimmt, berührt und benutzt.
Als Leinwand wählte der Autor eine Handyhülle und verkleinerte Tiefe, Detailreichtum und Kraft traditioneller Bildhauerei auf einen Gegenstand, den man bei sich tragen kann: eine Handyhülle, die zugleich als Miniaturskulptur in der Hand liegt. Anders als eine gewöhnliche Hülle mit flachem Aufdruck lässt sie sich wirklich fühlen, nicht nur sehen. Mit wechselndem Licht verändern sich Schichten, Konturen und Details des Reliefs ständig, und in der Hand gibt die erhabene Oberfläche ein haptisches Feedback. So wird die Hülle vom bloßen Schutzwerkzeug zu einem Kunsterlebnis, das man jederzeit bei sich tragen und mit dem man spielen kann.
Das Geschenk richtet sich an alle, die Kunst und Selbstausdruck lieben und sich im Alltag etwas Schönheit bewahren möchten, und an alle, die sich nicht mit rein funktionalen Gegenständen zufriedengeben und sich für gewöhnliche Tage etwas mehr Fantasie und Begleitung wünschen. Der Autor möchte die Skulptur vom Sockel holen und ins Leben bringen – als kleines Kunstwerk, das einem nicht von der Seite weicht.
Für die Umsetzung kombinierte der Autor Tripo mit ZBrush; das Ausgangsmaterial entstand aus eigenen Ideen in Verbindung mit GPT. Eine einfache Version war bereits vor dem Hackathon mit Tripo generiert worden; während der Veranstaltung wurde sie in Richtung eines physischen Objekts weiter verfeinert.
Wie Tripo eingesetzt wurde
Die plastische Form der Hülle entstand durch die Kombination von Tripo und ZBrush. Der Autor hatte bereits vor dem Hackathon eine einfache Generierung mit Tripo erstellt und baute während der Veranstaltung darauf auf, um den Entwurf zu einem physischen Objekt weiterzuentwickeln.


